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RalfKohler



Anmeldungsdatum: 15.03.2008
Beiträge: 77
Wohnort: Sersheim

BeitragVerfasst am: Fr Jun 26, 2009 23:51    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

bei den Fußballern wissen aber auch alle das Geld da ist - und kommt.

Wo das Geld (NICHT) herkommt ist völlig egal? Dann beschwert sich z. B. hoffentlich kein Verein darüber, dass die DFBL mit Geldern der Bundesliga-Vereine die Nationalmannschaft unterstützt, da der DTB das nunmal nicht hinreichend tut (Hinweis von Heino Kreye).

Zur Frage, wieviel Geld es möglicherweise ab 2010 geben könnte dieser Hinweis:

http://www.dosb.de/de/organisation/verbands-news/detail/news/dialog_des_sports_mit_der_politik_vor_der_bundestagswahl/8776/cHash/eb4b2ad88d/

Es weiß meines Wissens auch noch keiner, welche Bundesregierung den nächsten Haushalt verabschiedet...

Gruß Ralf
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ebi



Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2009 14:26    Titel: Antworten mit Zitat

Als Mitglied der Basisfaustballer möchte ich mich heute mit meiner Meinung zum Thema „eigenständiger Faustballverband“ zu Wort melden.
In einem kleinen Verein haben sich einige Sportfreunde zusammengefunden, die begeistert von dieser Sportart sind, seit sie diese kennen. Als kleiner Verein könnte es uns egal sein, unter welchem Dach die Faustballer organisiert sind. Doch ich mache mir Gedanken und Sorgen um die Zukunft unserer Sportart. Und diese liegt im Nachwuchs. Nicht nur bei uns, sondern fast überall gibt es Probleme mit der Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für diesen Sport. Es gibt viele Anstrengungen, um dafür etwas zu tun, doch es sind Einzelaktivitäten, hinter denen keine strukturierten Maßnahmen des DTB oder der DFBL stehen. Es gibt keine Medienpräsenz dieser Sportart und demzufolge kein oder nur sehr geringes Sponsoring der Wirtschaft. Die logische Folge ist die Entwicklung der Leistungsspitze des deutschen Faustballsportes im internationalen Maßstab. Als Zuschauer der letzten Faustball- WM in Oldenburg konnte man sehen, dass die deutschen Faustballer, die in den letzten Jahren die Weltspitze dominierten, von einigen Ländern überholt wurden. Und wenn in einem Interview Martin Becker, ein Urgestein des deutschen Faustballsportes, für die nächste WM prophezeit, dass die Deutschen, wenn sie sich Mühe geben, dritter werden können, dann ist das sehr bedenklich. Und Martin weiß bestimmt, wovon er spricht. Spätestens jetzt würden bei allen anderen Verbänden die Alarmglocken läuten. Was passiert aber unter dem Dach des DTB? Nichts, was man nach außen bemerken könnte. Es wird aber höchste Zeit, dass etwas passiert. Wir sollten nicht länger warten und noch diejenigen verdammen, die mit vielen Aktivitäten diese Diskussion angeschoben haben. Alle Verantwortlichen sollten sich bald an einen Tisch setzen und die Probleme ausdiskutieren. Dabei darf niemand ausgeschlossen werden. Zur Faustballbasis muss endlich eine transparente Kommunikation erfolgen, denn nur wenn die breite Basis diese Gedanken mit trägt, kann unsere erfolgreiche Zukunft gesichert werden.

Mit sportlichen Grüßen

Ebi
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Olly
Site Admin


Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 319
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: So Jun 28, 2009 18:02    Titel: Auch wenn ich wieder Gegenwind bekomme... Antworten mit Zitat

Genau da liegt der Hund begraben: Die wenigen Faustballer, die sich aktiv ehrenamtlich als Funktionär wo auch immer beteidigen, den werden durch sie derzeitigen Strukturen auch noch Steine in den Weg gelegt.

Das was mich wirklich wahnsinnig ärgert, ist der Umstand, dass starke Landesverbände wie NTB, WTB, STB, BTSV bei einer Bundesfachtagung eben genauso wie "schwach" besetzte LTV nur "eine einzige" Stimme durch ihren Landesfachwart haben und so gute Ideen und Vorschläge von "großen" LTV durch die Stimmen der "kleinen" LTV zerredet werden können.
Was ist das für eine Demokratie?

Stellt Euch mal vor, bei der Europawahl hätte Luxemburg genauso viele Mandate wie Deutschland oder Frankreich entsenden dürfen? Das ist doch paradox!!! Und das sieht jeder ein, aber....

... im Faustball werden LTV wie Niedersachsen mit ca. 3500 Faustballern und Bayern mit ca. 6000 Faustballern mit je EINEM Landesfachwart vertreten, genauso wie Hamburg (ca. 50 Faustballer) und das Saarland (ca. 200 Faustballer).

Das ist ein Riesenwitz !!! Und das lässt der DTB zu. Warum auch nicht? So schwächen sich die Faustballer ja selber in ihren Entscheidungen.
Da fragt sich doch so mancher, der vielleicht Lust an einem Ehremamt hat, wozu soll ich kandidieren, wenn ich nachher doch nichts bewegen kann?

Gruss Olly
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